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| Der Schweizer Psychoanalytiker und Schriftsteller Jürg Acklin erhielt für seinen Roman „Vertrauen ist gut“ die Auszeichnung für Literatur des Kantons Zürich. | | |
| »Acklins Protagonist tippt die Romanmanuskripte des Bruders ab, er erschrickt über den Text, und auch uns eröffnet der Roman im Roman eine so spannende wie bestürzende Geschichte.« |
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| Neue Zürcher Zeitung |
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| | | Das groteske Drama einer Ehe: Was im Zeichen liberaler Gleichberechtigung vielversprechend in Acklins „Vertrauen ist gut“ beginnt, endet, mit einem Kind als Faustpfand, in einem mörderischen Krieg der Geschlechter. Unter dem Eindruck dieser Tragödie sieht ein seit Geburt spastisch Schwerbehinderter die Welt in Scherben gehen, die sein Leben in relativer Freiheit trägt: die Familie seines älteren Bruders, ohne die er in ein Pflegeheim müsste. Er reagiert mit bedrohlichen Mordfantasien. Meisterhaft auch das Wechselspiel von Fiktion und Realität, das eindringlich die Lebensumstände von Behinderten darstellt. | | |
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 | © Palma Fiacco
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Jürg Acklin
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Preis Der Kanton Zürich vergibt jährlich verschiedene Auszeichnungen und Förderpreise für Musik, Tanz, Theater, kulturelle Verdienste und für Literatur. Neben Jürg Acklin wurden 2009 Eleonore Frey, Gertrud Leutenegger und Adolf Muschg mit der Auszeichnung für Literatur geehrt. Stifter Kanton Zürich Dotierung 10.000 CHF Internet www.fachstellekultur.zh.ch |
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„Acklin erzählt schnörkellos und gerade deshalb echt von diesem Ping-Pong zwischen Fiktion und Wirklichkeit.“
Schweizer Radio DRS
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Vertrauen ist gut Roman Nagel & Kimche 160 S., € 17,90 |
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| Der indische Autor und Man Booker Preisträger 2008, Aravind Adiga, erhielt für seinen Debütroman „Der weiße Tiger“ 2009 auch den Galaxy British Book Award. | | |
| »Klug, provozierend, atemberaubend: ein grandioses Debüt über globalisierte Menschen in Indien, der größten Demokratie der Welt.« |
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| Fiona Ehlers, Kulturspiegel |
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| | | Das Gegengift zu Bollywood: Aravind Adiga entführt uns mit „Der weiße Tiger“ in den „großen Hühnerkäfig“ der indischen Gesellschaft von heute: Es ist die humorvolle und bitterironische Geschichte des gewieften Dieners Balram Halwai. Balram schafft es, mit zweifelhafter Moral und mörderischer Tücke vom Sohn eines armen indischen Rikschafahrers zum erfolgreichen Startup-Unternehmer aufzusteigen. In einem langen Brief schildert er dem chinesischen Ministerpräsidenten seine Erfolgsstory. Fasziniert erleben wir das Indien der Kakerlaken und Callcenter, der Prostituierten und Gläubigen, der alten Traditionen und der Internetcafés. | | |
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 | © Akash Shah
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Aravind Adiga
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Preis Die British Book Awards, in der Szene die „Nibbies“ genannt, werden seit 1990 in verschiedenen Kategorien vergeben. Seit 2007 ist Galaxy Chocolate UK der Titelsponsor. Im vergangenen Jahr erhielt Ian McEwan die begehrte Auszeichnung Author of the Year. Stifter Borders, UK Dotierung Der Preis ist nicht dotiert. Internet www.galaxybritishbookawards.com |
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„Auch in ‚Zwischen den Attentaten‘ ist eine drohende Gewalt unterschwellig zu spüren.“
FAZ
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Der weiße Tiger Roman Übers.: Ingo Herzke C.H.Beck, 319 S., € 19,90 |
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Zwischen den Attentaten Geschichten aus einer Stadt Übers.: Klaus Modick C.H.Beck, 384 S., € 19,90 |
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